Hair Comb Decorated with Rows of Wild Animals
Artwork Details
- Title: Hair Comb Decorated with Rows of Wild Animals
- Period: Predynastic, Late Naqada III
- Date: ca. 3200–3100 B.C.
- Geography: From Egypt
- Medium: Ivory
- Dimensions: h. 5.5 cm (2 3/16 in); w. 3.9 cm (1 9/16 in); th. 0.5 cm (3/16 in)
- Credit Line: Theodore M. Davis Collection, Bequest of Theodore M. Davis, 1915
- Object Number: 30.8.224
- Curatorial Department: Egyptian Art
Audio
3215. Ivory Comb and Ceremonial Palette
Sprecher: In dieser Vitrine sehen Sie ganz oben in der Mitte einen kleinen Gegenstand aus Elfenbein. Dabei handelt es sich um einen der bedeutendsten Gegenstände aus dem Ende der vordynastischen Zeit. Dies ist der obere Teil eines Haarkamms, bei dem die meisten Zähne fehlen. Auf beiden Seiten sind jeweils Reihen von Tieren zu erkennen. Auf der obersten Reihe sehen wir Elefanten, die auf Schlangen stehen. Darunter sind Störche und eine einzelne Giraffe. Schauen Sie sich die Reihe mit Löwen darunter genauer an: der Löwe links wird von einem domestizierten Hund angegriffen. Die Anwesenheit eines Menschen, sei es Züchter oder Jäger, liegt daher nahe. Alle wilden Tiere wurden in Reih und Glied säuberlich aufgereiht. Die Ägypter sahen ihre Aufgabe darin, der Welt Ordnung zu verleihen.
Unten links in dieser Vitrine sehen Sie ein weiteres Exponat mit einem ähnlichen Motiv. Es handelt sich um eine kleine, graugrüne Schiefertafel. In der Mitte erkennt man eine gerollte Schlange, Symbol für die Macht des Chaos. Bei näherer Betrachtung erkennt man über der Schlange ein kleines Rechteck mit Begrenzungslinien. Es stellt ein Stück bebautes Ackerland dar. Über dem Land sieht man den königlichen Falken, der den Pharao darstellt.
Dies ist einer der ältesten Belege eines ägyptischen Königsnamens. Er zeigt die Hauptaufgabe des ägyptischen Königs, nämlich Ordnung ins Chaos zu bringen.
Die Pharaonen galten als göttlich. Nur ihr göttliches Eingreifen bezwingt die Natur und ermöglicht den Menschen ein Leben auf der Erde. Dieser Vorstellung werden wir in diesen Räumen immer wieder begegnen – von den frühesten Objekten wie diesen bis zu den letzten der dreitausend Jahre dauernden ägyptischen Kunst.
Wenn Sie etwas über ein weiteres Werk in dieser Vitrine, den Elfenbeingriff eines Messers, erfahren möchten, drücken Sie bitte die grüne „Play“-Taste.
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